Themen:
Awase
Kata
Stellungen
Suburi

Waffen im Aikido

Das Training mit den traditionellen Waffen


Jo (Kurzstab)

Ken (Schwert)

und Tanto (Messer)

ist untrennbar mit Aikido verbunden.

Der jo ist ein kräftiger Holzstab aus japanischer Eiche von ca. 1,30 m Länge. Ursprünglich als Ersatz für das Langschwert und den Kurzspeer verwendet, war er auch ein mögliches Verteidigungsgerät für diejenigen, denen das Tragen von Waffen verboten war (Bauern und Mönche).

Das bokken oder bokuto ist ein in der Form dem katana nachgebildetes hölzernes Übungsschwert. In der Regel ist es wie der jo aus japanischer Eiche gefertigt. Manchmal wird eine tsuba aus Kunststoff oder Leder aufgesteckt.

Viele Aikido-Prinzipien und -Techniken haben ihren Ursprung im bewaffneten Kampf und können erst in diesem Licht richtig verstanden werden. Daneben schärft der Umgang mit den Waffen das Gefühl für Abstand und Timing.

Waffentraining

Ein einheitliches Waffensystem im Aikido gibt es nicht.

O-sensei hat seine Kunst nachweislich immer zu den Waffen Schwert und Stock bzw. Lanze in Bezug gesetzt. Das geht allein schon aus dem überlieferten Film- und Bildmaterial hervor. Allerdings hat er für den Einsatz oder Umgang mit Waffen im Aikido nie ein ausgeprägtes Lehr- oder Unterrichtssystem formuliert (übrigens genauso wenig, wie er das für seine waffenlose Kunst getan hat). Die tatsächliche Ausformulierung von Moriheis Lehre sowohl ohne als auch mit Waffen haben seine Schüler übernommen, die ihren jeweiligen unterschiedlichen Hintergrund mitbrachten, je nachdem, welche andere Kampfkunst und welchen Waffenstil sie vorher erlernt hatten oder nebenher praktizierten. Daraus erklärt sich, neben stilistischen Unterschieden, auch die variierende Betonung auf Waffen in den Linien der verschiedenen Shihan.

Allgemein umfaßt das Waffentraining im Aikikai Deutschland:

 

ufa  © kbreuer/aikido-ufaFabrik